Landshuter Hofmusiktage - 14. Europäisches Festival Alter Musik - Konzert 3 / Ballett / Commedia dell'arte
Home - Übersicht 2008 - Konzert 2 - Konzert 4 - Information und Kartenvorverkauf - Archiv - Presse - Impressum

La Bande des Hautbois du Roy, Padua
L'Eclat des Muses, Paris
Leitung: Christine Bayle
BMW Gastronomie, Dingolfing

Eine Nacht in Versailles
Festliche Bläsermusik von M. A. Charpentier, J. B. Lully, A. D. Philidor und M. Corrette.
„Médianoche“, Ballett und Commedia dell’arte, Musik von Thoinot-Arbeau, Phalèse, Mersenne, Lully, Colasse, Blavet, Delalande, Marais, Corelli, Purcell, Rossi.

Dreigängiges Menü mit französischen Spezialitäten.

Samstag, 5. Juli 2008,
19.00 - ca. 24.00 Uhr

Innenhof der Residenz / bei schlechtem Wetter: Rathausprunksaal

Kartenpreise:
48 / 40 € (Musik und Ballett)
49 € (Französische Köstlichkeiten)

Konzertpatenschaft: Landshuter Zeitung

La Bande des Hautbois du Roy
An den Glanz der Oboenensembles des Barock erinnert La Bande des Hautbois du Roy. 4 Oboisten, 2 Oboe da Caccia-Spieler, 2 Fagottisten, ein Contrafagottist und ein Schlagzeuger lassen die Grand Ecurie in Versailles wieder aufleben. Der Fagottist Paolo Tognon versammelt in seinem Ensemble ausgewiesene  Spezialisten, die in wichtigen Barockorchestern wie Les Arts Florissants, Capella Savaria oder Gabrieli Consort spielen. Er gräbt mit seinem Ensemble Werke aus der Bibliothek in Versailles aus. Das Ensemble spielte bei vielen wichtigen Festivals unter anderem in Venedig, Regensburg, Magnano und Berlin. Paolo Tognon ist einer der gefragtesten Fagottisten für Barockmusik und lehrt als Professor am Pariser Konservatorium.

 L’Éclat des Muses
Die Ballettkompanie  L‘Éclat des Muses widmet sich dem Tanz des 17. und 18. Jahrhunderts. Die künstlerische Leiterin, Tänzerin und Choreographin Christine Bayle war klassische Balletttänzerin, zuletzt an der Oper in Hamburg, um sich dann dem historischen Tanz zu verschreiben. 1983 gründete die vielseitige Künstlerin, die ebenso als Schauspielerin in Theater und Film auftritt, das Ensemble L’Éclat des Muses. In ihrem Ensemble verbinden sich Forschung und hervorragende tänzerische Ausbildung zu einer glücklichen Symbiose voller Eleganz und Leichtigkeit. Mit über fünfzehn Choreographien ist L’Éclat des Muses eines der wichtigsten  Ballettkompagnien für historischen Tanz in Frankreich.

BMW Gastronomie
Seit Jahren garantiert das Team der BMW Gastronomie exquisiten Gaumengenuss. Einerseits studieren die Köche die traditionellen Kochbücher Europas, andererseits setzen sie modernste Technik ein, um mit ihrer mobilen Küche an außergewöhnlichen Orten wie Schlössern, Weinkellern oder historischen Gärten ihre Gäste mit hoher Kochkunst in einem stimmungsvollen Ambiente zu verwöhnen – bei der NACHT IN VERSAILLES mit Spezialitäten aus Frankreich.

Ludwig XIV.: Höfische Repräsentation
Ludwig XIV. stellte mit seinem eigenen Leben den Staat dar. Das ging soweit, dass sogar das Zubettgehen und das Aufstehen „öffentlich“ waren. Der absolutistische König repräsentierte durch seine ganze Existenz den Staat. Er kannte kein Privatleben. Kultur, also vor allem die Musik, war ein Teil der Repräsentation.
In Paris kam der durchdringende, aber zugleich sehr wandlungsfähige Ton der Oboe in Mode. Dort stieg die Oboe zum wichtigsten Blasinstrument empor und eroberte von dort ganz Europa. Die Oboen-Bands verdrängten sogar die Trompetenensembles. Vielerorts wurden Stadtpfeifer entlassen und Oboisten eingestellt. In der Gand Ecurie spielten 12 Oboisten, außerdem 4 Pfeifer und Trommler.
Ludwig XIV. war ein begnadeter Darsteller. Vor allem liebte er den Tanz. In den Balletten in Versailles trat er oft selbst als Tänzer auf. In diesen Balletten spiegelte sich die höfische Gesellschaft. Sie waren Repräsentation in höchster Eleganz und Schönheit. Der „Belle Danse“ in Versailles wurde zum Maßstab höfischer Bildung in ganz Europa. Aus ihm entwickelte sich das klassische Ballett.

Link zu: L'Eclat des Muses (damit verlassen Sie die Site der Landshuter Hofmusiktage).