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Konzerte mit Alter Musik

21.04.: Ensemble ad libitum - Musikalische Brücken
22.04.: Zefiro Torna - Allegorie der Sehnsucht
23.04.: Ensemble Leones - Al diu werlt diu stritet her
24.04.: Landshuter Hofkapelle - Missa super Filiae Jerusalem
24.04.: Workshops Alte Musik - Workshop-Abschluss-konzert
28.04.: La Venexiana - Kavaliere, Waffen, Liebschaften

 

Alte Musik plus

24.04.: Kultur-kulinarische Entdeckungen
27.04.: Nihan Devecioglu, Friederike Heumann, Xavier Diaz - Orient - Okzident
30.04.: Mara Aranda - Das sephardische Erbe
30.04.: Pera Ensamble - Levante
01.05.: Giora Feidman - Back to the Roots

 

Alte Musik rockt

29.04.: Orphaned Land - All is one

 

Alte Musik von 0 bis 99

01.05.: Franziska Janetzko, Pera Ensemble - Kaffee für den König - Familienkonzert

 

Workshops Alte Musik

23.-24.04.: Sigi Hausen, Michael Popp, Cas Gevers - Workshops Alte Musik

 

Kunstausstellung

14.04. - 01.05.: "Friede sei in deinen Mauern"

Zefiro Torna

Foto: Sebastian Bolesch

Allegorie der Sehnsucht

Ghalia Benali, Tunesien
Zefiro Torna, Belgien
Vocalconsort Berlin

Freitag, 22. April 2016, 19.00 Uhr
Rathausprunksaal

28 €, 24 €, Förderkreis: 20 €, 17 €

Salomons Hohelied und die universale Sprache der Gefühle
Die hebräische Bibel besitzt ein extrem mystisches Buch, das „Lied der Lieder“: שיר השירים (Schir ha-Schirim), das von Luther als das Hohelied übersetzt wurde. Dieses Buch liest sich als eine Kompilation von Gedichten zum Thema Liebe. Die Dichtung ist reich an Bildhaftigkeit, oft sehr erotisch und suggestiv. Das Hohelied handelt von einer vergeistigen Welt. Es kann als eine Allegorie der Liebe Gottes und als ein Weg zu mystischer Versenkung verstanden werden. Während der Jahrhunderte hat es zahlreiche östliche und westliche Künstler und Wissenschaftler inspiriert. In diesem Konzert spiegeln Madrigale mit instrumentaler Begleitung, Gesangsduette und –terzette, polyphone Sätze von Hildegard von Bingen, de Machaut, Dunstable bis hin zu Monteverdi und J. Chr. Bach, verbunden mit traditionellen arabischen Gesängen, erzählenden Texten von „Sufi“-Dichtern wie Rābiʻa al-ʻAdawiyya und einer neuen Generation von Dichtern wie dem Ägypter Abdallah Ghoneem, die Poesie und zeitlose Aktualität des Hohenliedes wider.

Ghalia Benali

Foto: Sebastian Bolesch

Ghalia Benali
In Brüssel in eine Familie von Künstlern hineingeboren wuchs Ghalia Benali ab ihrem 3. Lebensjahr in Tunesien auf. Nach ihrem Studium in Brüssel wurde sie als Sängerin in der arabischen Welt und in Europa bekannt. Sie verbindet die Tradition der gesungenen Lektionen im Koran mit arabischer Poesie syrischer, ägyptischer und persischer Herkunft und mit dem französischen Chanson. Ghalia Benali tritt außerdem als Tänzerin auf und wirkte als Schauspielerin bei verschiedenen Filmen (z. B. Tony Gatliff’s „Swing“ oder „La Saison des hommes“) mit.

Zefiro Torna
Das flämische Vokalinstrumental Ensemble Zefiro Torna wurde 1996 gegründet. In ihm musizieren exzellente Sänger und Instrumentalisten aus Europa zusammen. Zefiro Torna lässt das europäische kulturelle Erbe aus Mittelalter, Renaissance und Barock auf eine einzigartige Weise lebendig werden. Dies zeigt sich in der Wahl von authentischen Instrumenten, historischen Sing-, Spiel- und Improvisationstechniken, die auf musikgeschichtlicher Forschung beruhen. Zefiro Torna begrenzt sich nicht allein auf eine rein historische Sicht, vielmehr verbindet es diese mit heutigem künstlerischen Ausdruck in allen Bereichen, von der Bildenden Kunst bis hin zu Tanz und Literatur, wodurch faszinierende „Gesamtkunstwerke“ mit mehrschichtigen Bedeutungen entstehen, wie in diesem Fall durch den Dialog mit der tunesischen Sängerin Ghalia Benali. 

Vocalconsort Berlin

Vocalconsort Berlin
gilt als einer der besten und flexibelsten Chöre Deutschlands. 2013 wurde er mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. 2003 gegründet und damit der jüngste der drei Profichöre Berlins, ist das Vocalconsort neben der Compagnie Sasha Waltz & Guests und der Akademie für Alte Musik Berlin eines der drei „Residenzensembles“ des innovativen Konzertorts Radialsystem V in Berlin. Wandlungsfähig in Besetzung und Repertoire, dabei aber stets stilsicher und von beeindruckender Homogenität, konnte das Vocalconsort Berlin Erfolge auf ganz unterschiedlichen Gebieten feiern: von Monteverdis „L’Orfeo“ unter René Jacobs bei den Innsbrucker Festwochen bis hin zu Peter Ruzickas „Inseln, Randlos“ unter Leitung des Komponisten selbst.  Das Vocalconsort Berlin ist regelmäßig in den Musikmetropolen und auf den großen Festivals Europas präsent, von Amsterdam bis Barcelona, von London bis Wien, von Paris bis Salzburg. 

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Förderkreis

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Konzert-programm

Das Konzertprogramm finden Sie hier als pdf. Sie können es ausdrucken und zum Konzert mitnehmen.

Konzertprogramm (pdf)

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