Bildleiste

 

 

 

 

Konzerte mit Alter Musik

21.04.: Ensemble ad libitum - Musikalische Brücken
22.04.: Zefiro Torna - Allegorie der Sehnsucht
23.04.: Ensemble Leones - Al diu werlt diu stritet her
24.04.: Landshuter Hofkapelle - Missa super Filiae Jerusalem
24.04.: Workshops Alte Musik - Workshop-Abschluss-konzert
28.04.: La Venexiana - Kavaliere, Waffen, Liebschaften

 

Alte Musik plus

24.04.: Kultur-kulinarische Entdeckungen
27.04.: Nihan Devecioglu, Friederike Heumann, Xavier Diaz - Orient - Okzident
30.04.: Mara Aranda - Das sephardische Erbe
30.04.: Pera Ensemble - Levante
01.05.: Giora Feidman - Back to the Roots

 

Alte Musik rockt

29.04.: Orphaned Land - All is one

 

Alte Musik von 0 bis 99

01.05.: Franziska Janetzko, Pera Ensemble - Kaffee für den König - Familienkonzert

 

Workshops Alte Musik

23.-24.04.: Sigi Hausen, Michael Popp, Cas Gevers - Workshops Alte Musik

 

Kunstausstellung

14.04. - 01.05.: "Friede sei in deinen Mauern"

Heumann-Devecioglu

Orient – Okzident

Nihan Devecioglu, Istanbul (kann wegen Erkrankung nicht auftreten)
Friederike Heumann, München
Xavier Díaz-Latorre, Barcelona
Öykü Şensöz (Istanbul-Augsburg)
Şeref Dalyanoğlu (Istanbul-Augsburg)

Mittwoch, 27. April 2016, 19.00 Uhr
Rathausprunksaal

28 €, 24 €, Förderkreis: 20 €, 17 €

Orient – Okzident
Seit dem Mittelalter betrieb Venedig Handel mit dem Orient. Gewürze, Stoffe, Duftstoffe, aber auch Drogen wurden aus dem osmanischen Reich eingeführt und in Europa weiterverkauft. Hier wurde Musik aus der ganzen damals bekannten Welt gesungen und gespielt. Dieses Konzert ist eine Art virtueller musikalischer Rundgang durch das „vielstimmige“ Venedig des 17. Jhs.. So erklingen zum Beispiel „Nani, Nani“ - ein Wiegenlied sephardischer Juden aus Smyrna (Izmir) -, ein virtuoser Passamezzo des Spaniers Diego Ortiz, das griechische Lied „Giati pouli m’den kelaidis“ aus Ostthrakien, ein Lamento über den Fall Konstantinopels im Jahr 1453, die Melodie eines portugiesischen Fado („Amor de mel, amor de fel“), spanische Tänze, Xacaras und Canarios von Gaspar Sanz, eine Opernarie, nämlich das Lamento d’Apollo von Cavalli, ein armenisches Lied, aufgezeichnet von dem Mönch und Musikwissenschaftler Komitas Vardapet, und vieles mehr. Die Melodien, Klänge und Rhythmen der Musik aus der Serenissima sind so sinnesfroh und betörend wie die Gewürze und Düfte des Orients.

Nihan Devecioglu
stammt aus Istanbul, studierte dort und anschließend in Salzburg Gesang. Sie hat eine Gesangkunst entwickelt, die über kulturelle Grenzen hinweg verschiedenste Traditionen miteinander verbindet. So lässt sie sich von Oper, Avant-Garde, Alter Musik, Welt-Musik, türkischer Sufi-Musik und Folkmusic inspirieren. Sie trat zusammen mit Bobby McFerrin in „Instant Opera“ in der Carnegie Hall auf und singt ebenso in Jazz- wie Alte-Musik-Festivals. 2013 erhielt sie den Musikpreis der Stadt München und 2013 den CEC Artslink music Fellowship award in San Francisco.

Friederike Heumann
studierte  Viola da gamba an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jordi Savall und Paolo Pandolfo. Sie konzertiert als Solistin und Gast in so renommierten Ensembles wie Hesperion XXI, Concerto Vocale, der Bayerischen Staatsoper oder den Berliner Barocksolisten in Europa, Kanada, Japan, Nord- und Südamerika. CDs mit ihrem Ensemble Stylus Phantasticus erhielten begeisterte Kritiken und zahlreiche Auszeichnungen. Beim internationalen Wettbewerb “Premio Bonporti” wurde sie mit ihrem Ensemble Le Nuove Musiche mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Diaz-Latorre

Xavier Díaz-Latorre
studierte an der Basler Musikakademie bei Oscar Ghiglia und an der Schola Cantorum bei Hopkinson Smith. Mit weltbekannten Ensembles wir Hesperion XXI, La Capella Reial de Catalunya oder Le Concert des Nations trat er in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt, so in der New Yorker Carnegie Hall, im Londoner Covent Garden oder dem Teatro Colón in Buenos Aires auf. Er spielte mehr als 30 CDs ein, unter anderem mit seinem eigenen Ensemble Laberintos Ingeniosos.

Dalyanoglu

Öykü Şensöz
Die in Istanbul geborene Sängerin begann in jungen Jahren ihre musikalische Ausbildung zunächst mit Mandoline und Klavier, startete 1998 ihr Studium im Fach Oper, das sie 2004 mit Bravour abschloss. Im selben Jahr belegte sie im Gesangswettbewerb der Siemens AG den 3. Platz. Die Masterstudien am Mozarteum, Salzburg und an der Musikhochschule Nürnberg schloss sie 2013 als Konzertsängerin ab. Sie hatte zahlreiche Gastauftritte bei Konzerten und in Opernhäusern. 2010 verwirklichte sie in Augsburg ihr Projekt „Muttersprache Liebe“.

Şeref Dalyanoğlu
Der in Augsburg lebende türkische Ud-Spieler Seref Dalyanoglu gehört zu den besten Virtuosen türkischer Musik auf der orientalischen Laute (Ud) in Deutschland und ist ein versierter Grenzgänger zwischen den Musikkulturen des Orients und des Okzidents.
Seine musikalische Ausbildung begann zunächst Autodidakt und später in Istanbul bei seinem Lehrer Serhan Aytan. Als Gastmusiker ist er bei vielen Projekten unter anderem Unterbiberger Hofmusiker, Hannes Beckmann`s „Canto Migrando“, Aylin Aykan`s „Bazar Europa“, Philharmonisches Orchester Augsburg dabei und leitet den Münchener Chor „Lalezar“ für türkische klassische Musik. 1992 gründete seine Formation Scirocco und 2009 Triorient. Sein Musiklabel Oriental Music besteht seit 2005.

Förderkreis

Werden Sie Mitglied im Förderkreis der Landshuter Hofmusiktage. Sie erhalten hohe Ermäßigungen, haben Zugriff auf die besten Plätze und werden zum Künstlerempfang eingeladen.

Aktuell:

Wegen des Wintereinbruchs kann das Konzert nicht im unheizbaren Italienischen Saal der Residenz gespielt werden. Deshalb findet es im Rathausprunksaal statt!
Nihan Devecioglu ist erkrankt und kann deshalb nicht auftreten! Für sie sind die Sängerin Öykü Şensöz und der Ud-Virtuose Şeref Dalyanoğlu kurzfristig eingesprungen.

Konzert-programm

Das aktuelle Konzertprogramm finden Sie hier als pdf. Sie können es ausdrucken und zum Konzert mitnehmen.

Konzertprogramm (pdf)

bitte anklicken