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Konzerte mit Alter Musik:

15.05.: ad libitum - Im Liebesgarten
16.05: Weser Renaissance - Felici Amanti
17.05: Ensemble Formosa - Das Hohelied der Liebe
18.05.: Landshuter Hofkapelle - Missa super "Amar Donna"
21.05.: Ina Siedlaczek, Hamburger Ratsmusik - Liebesgrüße aus dem Norden
22.05.: The Fellowshippe of Musickers - The summer of Love
25.05.: Forma Antiqva - Concerto Zapica

Commedia dell'Arte

24.05.: Pegasus-Theater - Don Pantalone

Alte Musik plus

23.05..: Corvus Corax - Die Könige der Spielleute
24.05.: Marco Beasley, Accordone - Straßenmusik aus Neapel
25.05.: Estampie - Secrets of the North

 

Corvus Corax

Die Könige der Spielleute

Corvus Corax, Berlin

Freitag, 23. Mai 2014, 21.00 Uhr, Alte Kaserne
22 €, 18 €

Konzertpatenschaft: Landshuter Zeitung

 

Musik aus dem Goldenen Zeitalter

In „Gimlie“ widmen sich Corvus Corax dem gleichnamigen goldenen Zeitalter nach dem erschütternd fatalen Ragnarök. Flüssig eingebracht werden verschiedene Geschichten des nordischen Altertums. Neben dem Stück „Gimlie“ besingt Castus in einer Lied-Trilogie auch „Derdriu“, die damalig schönste Frau der Welt, deren unüblich schneeweiße Zähne im wahrsten Sinne blendend waren. Doch damit nicht genug, „Gimlie“ bietet sogar noch eine zweite Trilogie, die sich dem epischen Heldengedicht „Beowulf“ widmet. Das gleichnamige Stück „Grendel“ handelt vom schrecklichen Monster, das die Menschen verheerend heimsucht und grausam 30 Leute umbringt. In „Béowulf is mín nama“ stellt sich der Held mitsamt 14 Kampfgefährten dem Dänenkönig Hrothgar beistehend vor, um das Monster mit bloßer Hand zu bezwingen – vom Gelingen dieses Abenteuers zeugt der dritte Teil „Sigeléasne sang“, das Klagelied des unterlegenen Grendel. Doch die Hörer können auch dabei sein, wenn es in „Unicornis“ um die sagenumwobenen, wunderschönen Pferde in den germanischen Wäldern geht. Unter dem Banner des Kolkraben Corvus Corax aufzuspielen, das verpflichtet die Berliner Spielleute auch gleichzeitig: So erschallt das Lied „Crenaid Brain“ zum „Rabenfestmahl“, das den Schmaus der Raben nach einer blutigen Schlacht beschreibt, die sich ausgiebig am Fleisch der toten Krieger laben.
Erstmals in ihrer Laufbahn spielen Corvus Corax sogar die Coverversion einer waschechten Schwermetall-Formation: „Twilight Of The Thunder God“, bekannt als Titeltrack vom 2008er Album der großen schwedischen Viking-Death-Metal-Pioniere Amon Amarth! Und nicht nur inhaltlich, auch musikalisch passt dieses ebenfalls grandios gewordene Stück einfach perfekt zum erlesen feinen Rest von „Gimlie“. Amon Amarth selber fanden für diese Interpretation lobende Worte: „This is definitely the most pagan version of the song and Thor’s smiling in Valhalla.“

„Corvus Corax - die Könige der Spielleute

21 Jahre währt die Geschichte der Band Corvus Corax bereits. 1989 von Wim und Castus als Duo gegründet, lange Zeit als Quintett unterwegs, vorübergehend auch zusammen mit Gauklern und Kaskadeuren und zuletzt mit circa 150 Musikern und Sängern für ihr Werk „Cantus buranus“ auf der Bühne. Ihre Konzerttätigkeit führte die Gruppe rund um die Welt: von Japan im Osten bis in die USA im Westen; Plattform ihrer Darbietungen waren Straßenecken, Fußgängerzonen, Burghöfe, Schlösser, Clubs, Theater, Konzertsäle und Festivals.

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